Zur Geschichte der „litera bavarica“

2017 haben die Histonauten die litera bavarica aus der Taufe gehoben – eine jährliche Buchmesse mit Publikationen und Informationen zu München, Bayern und zur europäischen Kulturgeschichte. Die Resonanz bei Lesern, Autoren und Verlagen war überwältigend.

Coronabedingt war eine solche Präsenzveranstaltung länger nicht durchführbar. Dafür ging dank Gerhard Willhalm die litera bavarica online. Und so dürfen wir Ihnen die Welt der bayerischen Bücher auf diesem Portal präsentieren!

Die Seiten werden von uns – in Zusammenarbeit mit den Verlagen – ständig aktualisiert. Sie listen nicht nur einschlägige Publikationen auf. Hier finden Sie auch Terminhinweise, Näheres zu Autorinnen und Autoren und andere relevante Informationen.

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Um die Vielfalt der bayerischen Bücherwelt abzubilden, stellen wir Ihnen auch vergriffene Titel vor, die Sie in Antiquariaten oder Bibliotheken finden können.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mittlerweile findet auch die Buchmesse wieder statt – in der Regel Anfang November als „Fest der bayerischen Bücher – litera bavarica“, veranstaltet von den Histonauten, der edition tingeltangel und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern.

München ist der große Tragpfeiler jener Beziehungsbrücke, die sich vom deutschen Norden nach dem italienischen Süden schwingt.

Heinrich Heine

Trailer, Lesungen und mehr...

Buchtrailer Stephan Maria Alof "Do legst di nieda!

Eigentlich wollte Stephan Maria Alof Priester werden, später gründete er drei Gastronomiebetriebe in München – mit den klangvollen Namen »Jessas«, »Maria« und »Josef«. Heute ist er Bestatter. Aus allem das Beste zu machen, das ist sein Credo. Stephan Maria Alof ist ein Tausendsassa, hat Humor und spricht gerne Klartext. In der Gemeinde »St. Max« verwandelt der energiegeladene Kirchenpfleger traditionelle Kirchenräume in Paradiesgärten, zur Bergmesse trifft man sich auf einem Hochhausdach. Bis zu 700 Menschen kommen zu den Gottesdiensten, die er mit Pfarrer Rainer M. Schießler vorbereitet. Aber da ist auch ein großer Schmerz, wenn er über die Doppelmoral der Kirche spricht. Alof ist wütend, wie Protz, Machtgier und Gewalt in krassem Gegensatz zu dem stehen, was Jesus gelebt und gelehrt hat. Das Buch für alle, die sich nach Neuanfängen in ihrem Leben und einer modernen Kirche sehnen. »Jessas, was für ein Buch!« Rainer M. Schießler


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Abbildung: Archiv Jean Louis Schlim

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Historische Werke hatten es dem König angetan. Er schätzte aber auch Unterhaltungsliteratur. Eines Tages überraschte ihn auf der Roseninsel ein Diener bei der Lektüre von James Fenimore Coopers „Der letzte Mohikaner“ – wobei die Frage bleibt, wer von den beiden in jenem Moment die größeren Augen machte. Denn der König soll, um seine Phantasie zu beflügeln, bei dieser Gelegenheit einen „indianischen Kopfschmuck“ getragen haben.

Aus: „Die phantastische Welt des Märchenkönigs“ von Klaus Reichold und Thomas Endl


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Gut gesichert: Diözensamuseum Eichstätt

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