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Rezension:

Tiny Stricker fährt U-Bahn, beschäftigt sich mit Gesten, Blicken, Worten, Stimmungen, Codes und Gesichtern, aber eigentlich ist er auf der Suche nach der “Seele” der Stadt. Zwischendurch steigt er zur Oberfläche auf, nimmt die Jahreszeiten wahr, sieht seine Umgebung mit neuen Augen. Auch spontane Reisen unternimmt er, die mit seiner Suche zusammenhängen, gelangt auf diese Weise bis nach Weimar oder Sarajevo. Ein Großstadtbrevier unserer Tage ist entstanden, gleichzeitig ein andersartiges München-Buch.

Tiny Stricker wurde bekannt durch Werke wie “Trip Generation” und “Spaghetti Junction”, die das Unterwegssein zum Thema hatten, und auch diese U-Bahn-Odyssee ist im Grunde eine “Roadnovel”, ein ausschweifender Reiseroman.

Klaus Hübner, Publizist, Literaturkritiker und Redakteur. Geboren 1953 in Landshut. Lebt in München.Studium der Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaft in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil., 1981–1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984–2016 Redakteur der monatlich erscheinenden Zeitschrift Fachdienst Germanistik. Lektorats- und PR-Tätigkeit beim iudicium verlag, Lehrbeauftragter für Neuere Deutsche Literatur und Deutsch als Fremdsprache an der Universität München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen, Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Publikationen. Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (2003–2017). Redaktionsmitglied der Zeitschrift Literatur in Bayern (seit 2012). Arbeitet seit 2017 am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Universität München in der Redaktion der Zeitschrift Spiegelungen; Koordinator des Spiegelungen-Preises 2017, Jurymitglied beim Spiegelungen-Preis 2020.


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Abbildung: Archiv Jean Louis Schlim

Machen Sie es wie Ludwig II. Tauchen Sie ein in die Weiten der Literatur und bleiben Sie informiert, was sich dort tut. Mit unserem Newsletter „Neues aus der Welt der bayerischen Bücher“ unterstützen wir Sie dabei.

Historische Werke hatten es dem König angetan. Er schätzte aber auch Unterhaltungsliteratur. Eines Tages überraschte ihn auf der Roseninsel ein Diener bei der Lektüre von James Fenimore Coopers „Der letzte Mohikaner“ – wobei die Frage bleibt, wer von den beiden in jenem Moment die größeren Augen machte. Denn der König soll, um seine Phantasie zu beflügeln, bei dieser Gelegenheit einen „indianischen Kopfschmuck“ getragen haben.

Aus: „Die phantastische Welt des Märchenkönigs“ von Klaus Reichold und Thomas Endl


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Termine

Montag, den 28.09.2026 | 14:00 - 16:00

Was zum Tode führt

Ort: Weitramsdorf-Weidach
Straße: Ulmenweg 1
Veranstaltungsort: ASB-Quartiershaus

Skelettteile, die ein Hund im Bamberger Hauptsmoorwald aufspürt, zwingen Kriminalhauptkommissar Alfred Meister und sein Team zu Ermittlungen, die in die düstersten Winkel der DDR-Geschichte führen.
Während Alfred mit privaten Turbulenzen kämpft und seine taffe Kollegin Dominique emotional ins Schleudern gerät, tauchen widersprüchliche Hinweise auf. Ist der Tote ein vor Jahren als vermisst gemeldeter Mann aus Thüringen? Doch warum wird dessen DNA in den Polizeiakten einem Obdachlosen aus Franken zugeschrieben?
Nach und nach offenbart sich ein deutsch-deutsches Familiendrama.

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Mittwoch, den 14.10.2026 | 19:00 - 21:00

Der Märchenkönig im Buchpalast

Ort: München
Straße: Kirchenstraße 5
Veranstaltungsort: Buchhandlung Buchpalast
Preis: 10.00

Manuela Obermeier stellt ihren druckfrischen Roman "Geisterkönig" vor: der Märchenkönig im Buchpalast - und welche Indizien die ehemalige Polizeihauptkommissarin für ihren Roman inspiriert haben. Ein Abend zwischen Bayerischer Geschichte und Fantastik. Um Anmeldung wird gebeten (089/ 5404 1862, mail@buchpalastmuenchen.de). 

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Samstag, den 07.11.2026 | 11:00 - 18:00

Fest der bayerischen Bücher – litera bavarica

Ort: München
Straße: Karlstraße 34
Veranstaltungsort: Zentrum St. Bonifaz

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Brauchtum

Landleben

Sprache

Spannung


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Friedensfest Augsburg (08.08)
Internationaler Tag gegen den Hexenwahn (10.08.)
Internationaler Tag der Katze (08.08.)

Verlage/Institutionen


Zu den Verlagen

Zur Geschichte der „litera bavarica“

2017 haben die Histonauten die litera bavarica aus der Taufe gehoben – eine jährliche Buchmesse mit Publikationen und Informationen zu München, Bayern und zur europäischen Kulturgeschichte. Die Resonanz bei Lesern, Autoren und Verlagen war überwältigend.

Coronabedingt war eine solche Präsenzveranstaltung länger nicht durchführbar. Dafür ging dank Gerhard Willhalm die litera bavarica online. Und so dürfen wir Ihnen die Welt der bayerischen Bücher auf diesem Portal präsentieren!

Die Seiten werden von uns – in Zusammenarbeit mit den Verlagen – ständig aktualisiert. Sie listen nicht nur einschlägige Publikationen auf. Hier finden Sie auch Terminhinweise, Näheres zu Autorinnen und Autoren und andere relevante Informationen.

Über die Bestellfunktion können Sie lieferbare Titel ordern und nach Hause liefern lassen. Wir erhalten in solchen Fällen eine kleine Provision, die uns hilft, dieses Portal zu betreiben.

Um die Vielfalt der bayerischen Bücherwelt abzubilden, stellen wir Ihnen auch vergriffene Titel vor, die Sie in Antiquariaten oder Bibliotheken finden können.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mittlerweile findet auch die Buchmesse wieder statt – in der Regel Anfang November als „Fest der bayerischen Bücher – litera bavarica“, veranstaltet von den Histonauten, der edition tingeltangel und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern.

München will gar nicht erörtert, München will gelebt und geliebt sein.

Ernst Heimeran

Bayerische Impressionen

Kloster Banz

Kloster Banz